WOLF EYES steht hier dafür, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, die Welt ein wenig aus der Sicht der Caniden zu betrachten. Alles was nötig ist, ist die Bereitschaft zum Lernen.
Auf dieser Seite sollen aus verschiedenen Bereichen Beispiele, besondere Personen und Situationen gezeigt werden, die alte, oft noch verbreitete Sichtweisen ein wenig zurechtrücken und Horizonte erweitern können.
Viel Spaß beim Schmökern und viel Erfolg bei der Entwicklung Ihrer eigenen WOLF EYES.
Diese Seite wird regelmäßig erweitert und bietet immer wieder interessante, neue Denkanstöße.



Huskies ... eine nordische Hunderasse mit ausgeprägtem Jagdtrieb und starkem Bewegungsdrang - ...dürfen niemals frei laufen und wenn doch, kommen sie garantiert nicht zurück - ...sind absolut unerziehbar, man braucht ihnen erst gar keine Kommandos beizubringen, sie lernen sowieso nichts - ...müssen täglich stundenlang am Fahrrad laufen - ...jagen wie der Teufel und sind häufig Artgenossen gegenüber recht aggressiv.

Diese und viele andere pauschale Beschreibungen findet man häufig in Fachbüchern und -zeitschriften, hört sie immer wieder von sogenannten Fachleuten.

Dichtung und Wahrheit liegen ja bekanntlich häufig dicht beieinander.Was ist also dran an diesen Weisheiten.

Jeder der sich ein wirkliches Bild von diesen Hunden machen möchte, sei ein Besuch bei Thomas Gut und seinen knapp 50 Alaskan Huskies empfohlen (Vorsicht Infektionsgefahr - auch ich bin hier mit dem Musher-Virus infiziert worden - Inkubationszeit bislang unbekannt). Sie können hier erleben, wie ein Mensch im Einklang mit seinen Hunden, die obigen "Regeln" umkehrt. Thomas Gut ist unter anderem der lebende Beweis dafür, dass es sehr wohl möglich ist einem  Husky Kommandos beizubringen. Bei Ihrem Besuch werden Sie vielleicht sehen, wie beispielsweise vor dem Einspannen zehn oder mehr Huskies gleichzeitig am Wald frei laufen ohne plötzlich auf und davon zu sein. Sie kommen sogar zurück und das mit Kommandos, so sanft wie in einer entspannten Plauderrunde. Woran liegt das? Hat Thomas Gut hier besondere Hunde kreiert? Hat ihm Mutter Natur das "magische Händchen" geschenkt? Oder hat er einfach nur gelernt, die Bedürfnisse seiner Hunde zu verstehen und entsprechend einzusetzen? Sind das vielleicht gar keine richtigen Huskies ?

Sie werden sich diese Fragen selbst beantworten können.

Wie bei allen Hunden müssen auch bei der Haltung von  Huskies sicherlich rassebedingte Besonderheiten berücksichtigt werden. Natürlich sind diese Hunde - und nicht nur diese - nur wirklich glücklich, wenn sie arbeiten dürfen. Eingesperrt in eine Zweizimmerwohnung mit Gassi-Gehen an der Leine, ist es nur eine Frage der Zeit, wann ein Hund beginnt, Leben selbst zu gestalten, ganz gleich welcher  Rasse er angehört. Wenn der Halter den Bedürfnissen seines Hundes langfristig nicht gerecht wird, lässt die erste Konfrontation mit dem ortsansässigen Förster bestimmt nicht lange auf sich warten.
Man muss also etwas tun - Aha !!!
Aber was???

Jemand hat erzählt, Huskies wären Lauftiere und können ohne Probleme 30 km und mehr am Fahrrad laufen. Was liegt also näher, als sich auf´s Rad zu setzen und ab geht die Post. Yeepee - fast wie in Alaska. Nur mit weniger Schnee." Man fährt zwei, vielleicht drei Stunden, kommt heim und hat zum ersten mal das Gefühl: "Mein Hund ist glücklich." Er nervt nicht, kommt gleich und ohne Tricks mit rein, legt sich vor den Ofen und schläft seelig, während Herrchen sich eine Tasse Kaffee gönnt. Die Tasse ist leer, Herrchen steht auf - der Hund: "WAS MACHEN WIR JETZT?!?!?" Er könnte schon wieder laufen. Und je mehr er läuft, umso mehr Kondition bekommt er. Wenn man also nicht vor hat mit seinem Hund vier bis sechs Stunden täglich auf dem Fahrrad durch die Prärie zu brettern, sollte man sich etwas einfallen lassen. Laufen allein kann es also nicht sein. Man verwechselt hier gern Auslasten mit Auspowern. Ein ausgepowerter Hund ist schnell wieder "aufgetankt". Ein ausgelasteter Hund hingegen, wirkt ausgeglichen und zufrieden. Zumal die gemeinsame Beschäftigung sich äußerst bindungsstärkend auf das Verhältnis zwischen Mensch und Hund auswirkt.

Hunde wollen also Aufgaben erfüllen. Vorwärts, Schnell, Langsam, Rechts, Links, Rüber, Halt, Bleib - um nur ein paar  zu nennen. Egal um welchen Hund es sich handelt, der Mensch sollte immer der Akteur sein. Will er "Alphatier" sein, hat er nicht nur das Recht Kommandos zu geben. Er hat vielmehr die Pflicht mit seinem Hund auf die richtige Art und Weise zu kommunizieren, adäquate "Arbeit" zu beschaffen, Schutz und Sicherheit zu bieten und natürlich das Rudel souverän, berechenbar und fair zu führen.Tut er das nicht und bleibt passiv, verliert er mehr und mehr die Berechtigung an der Spitze des Rudels zu stehen. Liegt es nun also am Hund, an der Rasse oder ist nicht jeder von uns selbst dafür verantwortlich, welches Bild er und sein Hund in unserer Gesellschaft hinterläßt ? Wir lernen niemals aus !!!

Wenn Sie mehr über Thomas Gut und seine Alaskan Huskies erfahren möchten, schauen Sie einfach auf seine Website:

Home