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| Verhaltensberatung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Immer mehr Menschen halten Hunde. Immer mehr Hunde kommen ins Tierheim, weil es in ihrem zu Hause zu unüberwindbaren Problemen gekommen ist. Aggressionen gegen andere Hunde und Menschen, Trennungsängste und andere Verhaltensauffälligkeiten unserer Vierbeiner können das Leben mit ihnen zum Streß werden lassen. Pet´s Pleasure versucht auch in diesem Bereich zu helfen. Sei es bei der Wiedereingliederung von Tierheimhunden oder bei der Behandlung von Verhaltensproblemen bei Hunden in der Familie. In der Zusammenarbeit mit Tierärzten wird nach gründlicher Besprechung der Probleme nach den Ursachen für das Fehlverhalten geforscht. Es werden Behandlungskonzepte erstellt, die helfen besser mit dem Verhalten des Hundes umzugehen bzw. die Verhaltensweisen mindern oder sogar eliminieren können. Auch hier sind Hausbesuche in der Regel nötig, denn nur in vertrauter Umgebung treten Verhaltensweisen unserer Hunde wirklich unverfälscht in Erscheinung. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Durch ein Projekt mit dem in Göttingen ansässigen Tierheim, wurde es möglich Problemhunde vor der Wiedereinlieferung ins Tierheim zu bewahren. Durch das Training mit verschiedenen Hunden im Heim, werden diese Hunde eher vermittelbar. Eine weitere Betreuung von Hund und Halter im neuen zu Hause, verhindert häufig, daß der Hund wieder ins Tierheim zurück gebracht wird.Die Korrektur von Verhaltensproblemen ist sicher keine leichte Aufgabe. Viele Faktoren können den Erfolg beeinflußen. Die Vorgeschichte des Hundes, die Haltungsbedingungen und die Motivation des Besitzers spielen eine große Rolle. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Doch jeder Hund, der nicht abgeschoben oder eingeschläfert wird ist ein Lohn dieser Arbeit und ermuntert zum Weitermachen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Den Hund verstehen - Wie lobe ich? Wie "strafe" ich? Kleiner Exkurs in die Sprache der Hunde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Die lobende Hand direkt von oben wird von vielen Hunden eher als Bedrohung, denn als freundliche Zuwendung empfunden. Der Hund zeigt sein Unbehagen indem er mit Beschwichtungssignalen - sogenannten "Calming Signals" - auf das gutgemeinte Verhalten des Menschen reagiert. Huskyrüde Bruno zeigt dies hier mit leicht angeklappten Ohren und dem Lecken der Nase. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Auch das vielfach zu sehende Tätscheln des Kopfes zum Loben des Hundes wird häufig nicht sonderlich begeistert aufgenommen. Der bekannte und leider viel zu früh verstorbene, britische Verhaltensberater John Fisher nannte diese Art zu loben in seinen Seminaren scherzhaft: "Give him a headache." Und genau das tut man wohl auch. Stellen Sie sich selbst doch einmal die Frage: "Sieht Bruno hier wirklich glücklich aus?" Achten Sie dabei auf die gesamte Körperhaltung des Hundes. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Die lobende Hand seitlich am Körper oder am Kopf hingegen führt meist zu einer fröhlichen Erscheinung des Hundes. Bruno´s Körperhaltung wirkt hier sehr entspannt, er nimmt Blickkontakt zum Menschen auf. Wir können wohl davon ausgehen, dass er sich für das Ausführen des "Platz"-Signals diesmal wirklich belohnt fühlt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wie bereits erwähnt, gibt es Situationen, in denen sich der Mensch als Alphatier durchsetzen und dies auch körperlich zum Ausdruck bringen muss. Eine Möglichkeit hier Klarheit zu schaffen ist beispielsweise der Schnauzengriff. Sowohl bei Wölfen als auch bei Hunden untereinander sieht man diese Art den Unterlegenen zu dominieren recht häufig. Der Schnauzengriff ist, in dieser Art angewendet, völlig schmerzfrei und hat in erster Linie psychologische Wirkung. Überhaupt scheint das Manipulieren des Kopfes auf viele Tiere eine besondere Wirkung zu haben. Wir kennen das alle z.B. von am Halfter geführten Pferden und anderen Großtieren. Ein weiteres Beispiel ist folgendes: Beobachtet man einen Habicht bei der Hasenjagd, so kann man eine interessante Entdeckung machen. Ein Habichtweibchen wiegt in der Regel zwischen 1 und 1,5 kg. Ein Hase dagegen, bringt es leicht auf das Vierfache. Körperlich ist der Habicht also eigentlich hoffnungslos unterlegen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Photos by Christel Hücker | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bei einer Attacke durch den Habicht wehrt sich der Hase nun nach Kräften und oft auch mit großem Erfolg, solange bis der Habicht mit seinen Fängen den Kopf des Hasen erreicht hat. Sobald dies geschieht stellt der Hase meist sämtliche Gegenwehr ein. Körperlich könnte er sich noch genauso wehren wie vorher, untersucht man den Hasen in dieser Phase, wird man keine ernsthaften Verletzungen finden, dennoch tut er es nicht. Mag dieses Beispiel für den einen oder anderen auch ein wenig weit hergeholt sein, so zeigt es doch deutlich die Wirkung auf ein Tier, sobald es am Kopf gefaßt wird. Warum also sollten wir weiterhin an den Hälsen unserer Hunde herumreißen, sie mit Stachelhalsbändern oder noch Schlimmerem traktieren, wenn wir doch einfach nur nach dem Kopf des Hundes greifen müssen, um ihm den Ernst der Lage klar zu machen. Ich möchte an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß der Schnauzengriff nicht das Allheilmittel schlechthin ist. Er ist nur etwas für den geübten Hundehalter und Kinder sollten tunlichst die Finger davon lassen. Er bietet allerdings dem erfahrenen Halter eine gute Möglichkeit, sich in bestimmten Situationen Respekt zu verschaffen ohne brachial zu werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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